
1811 kam zum Pferderennen das erste Landwirtschaftsfest als Fachausstellung zur Hebung der bayerischen Agrarwirtschaft hinzu. Das Pferderennen als ältester und einstmals auch beliebtester Veranstaltungspunkt gibt es heute nicht mehr.
Das "Zentrallandwirtschaftsfest" findet dagegen heute immer noch alle drei Jahre während des Oktoberfestes statt und zwar auf dem Südteil der Theresienwiese.
Das Angebot an allgemeinen Vergnügungen war in den ersten Jahrzehnten bescheiden. 1818 wurden das erste Karussell und zwei Schaukeln aufgestellt. In kleinen Buden, deren Zahl rasch wuchs, konnten sich die Besucher mit Bier versorgen. Den Bierbuden folgten ab 1896 die ersten großen Bierburgen, aufgestellt von unternehmungslustigen Wirten in Zusammenarbeit mit den Brauereien.
Der andere Teil des Festgeländes wurde durch das Vergnügungsangebot der Schausteller bestimmt. Das Angebot an Karussells usw. hatte schon seit den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts zugenommen, einhergehend mit der Entwicklung des Schaustellergewerbes in Deutschland.