Fahrgeschäfte

Riesenräder


Riesenräder hat das Oktoberfest gleich zwei zu bieten, auch wenn das ältere der beiden aufgrund des Größenunterschieds etwas im Schatten des neueren steht. Das Russenrad, das ältere der beiden, wurde 1925, das moderne Riesenrad 1979 fertiggestellt.

Der Name „Russenrad“ hat seinen Ursprung in der Historie der Riesenräder. Bereits im 18. Jahrhundert wurde in Russland ein Fahrgeschäft entwickelt, das eine Höhe von 12 Metern erreichte und vertikale Kreisbewegungen ausführte; der Name dieser Attraktion war „Russische Schaukel“. Die modernen Riesenräder betrachten dagegen das Riesenrad des Brückenbauers George W. G. Ferris als ihren Adam, das auf der Weltausstellung von Chicago 1893 als amerikanische Antwort auf den Pariser Eiffelturm errichtet worden war. Es hatte eine Höhe von 80,5 Metern und Platz für 60 Personen in 36 Gondeln.

Das moderne Riesenrad der Familie Willenborg auf der Wiesn erreicht eine Höhe von 50 Meter (und wird komplett durch Öko-Strom am Laufen gehalten), das traditionelle Russenrad der Koppenhöfers 14 Meter. Neben der Höhe ist die Altersdifferenz auch beim musikalischen Angebot zu bemerken. Dank dieser Unterschiede besitzen beide Riesenräder ihre individuelle Zielgruppe und die Wiesnbesucher können sich je nach Gusto für ihren persönlichen Riesenradfavoriten entscheiden.

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