Attraktionen
Illusionsschaukeln
Illusionsschaukeln, die aufgrund der Funktionsweise auch „drehbare Häuser“ genannt werden, gehen auf den Erfindungsgeist des Amerikaners Harris Wheels zurück, der diese Jahrmarktsattraktion bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts ins Leben rief. Bei einer Illusionsschaukel nimmt man in einem Raum Platz, lässt sich mit Metallbügeln sichern und harrt der Dinge, die da kommen.
Der Trick bei drehbaren Häusern besteht darin, dass sich die „Fahr“gäste eigentlich nicht wirklich von der Stelle bewegen. Man wird leicht vor und zurück geschaukelt, doch die sensationellen Effekte stellen sich ein, weil sich um die Schaukel herum alles in Bewegung befindet. So wird einem zum Beispiel vorgegaukelt, dass man plötzlich auf dem Kopf steht oder durch den Himmel rast, was natürlich nicht der Realität entspricht. Viele Besucher von Illusionsschaukeln können es nach dem Verlassen des Hauses kaum glauben, dass sie sich die ganze Zeit über in einem geschlossen Raum befanden.
Da die „Fahrt“ keinerlei körperliche Anstrengung beinhaltet, ist sie für Menschen jeden Alters zu empfehlen. Auf der Wiesn gibt es zwei drehbare Häuser, und zwar den Klassiker „Hexenschaukel“, der sage und schreibe anno 1894 sein erstes Jahr auf dem Münchner Oktoberfest erlebte und die moderne Version „Hex'n Wipp'n“, die erst seit 2009 auf der Wiesn in Betrieb ist.
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