
Wenn sich Intelligenz und Schönheit in einer Person vereinigen, dann hat man die besten Zutaten, um einer glänzenden Zukunft entgegenzusehen. Das Leben von Dr. Gabriele Inaara Begum Aga Khan, die dem Ruf zur Bild-Wiesn im Hippodrom gefolgt war und nach 10 Jahren wieder das Oktoberfest besuchte, ist eine weitere Bestätigung für diese weit verbreitete Ansicht.
Geboren als Gabrielle Homey wurde sie jedoch von ihrem Stiefvater Bodo Thyssen, Mitglied der deutschen Stahldynastie Thyssen, zusammen mit ihrem Bruder Joachim Helmut adoptiert und hieß fortan mit Nachnamen Thyssen. Nach dem Abitur studierte sie Jura und schloss das Studium mit dem Doktortitel ab. 1991 heiratete Gabriele Thyssen Karl-Emich Prinz zu Leiningen und wurde dadurch zu Gabriele Prinzessin zu Leiningen, mit dem sie ein Kind hat, Theresa Prinzessin zu Leiningen; die Ehe endete nach sieben Jahren 1998. Im selben Jahr heiratete sie erneut, und zwar Karim Aga Khan IV., das geistliche Oberhaupt der islamischen Ismailiten, mit dem sie einen Sohn hat, Aly Muhammad Aga Khan. Den Ismailiten gilt Karim Aga Khan IV. als direkter Nachfahre des Propheten Mohammeds. Um die Ehe eingehen zu können konvertierte die damalige Gabriele Prinzessin zu Leiningen zum Islam. Als islamischen Namen wählte sie zusammen mit ihrem Mann „Inaara“, was in etwa „Licht“ bedeutet; „Begum“ ist die weibliche Form von „Beg“, eines islamischen Titels.
Heutzutage engagiert sich Gabriele Inaara Begum Aga Khan vor allem als Wohltäterin in vielen unterschiedlichen karitativen Vereinigungen.