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St. Michael
Die katholische Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Innenstadt, welche von Herzog Wilhelm V. in Auftrag gegeben wurde, ist dem Erzengel Michael geweiht und gilt in der Kunstgeschichte als die gewaltigste Schöpfung der Renaissance diesseits der Alpen.
Sie wurde vorbildgebend für viele deutsche Barockkirchen. Das Tonnengewölbe von 20 Metern Spannweite ist nur sechs Meter kleiner als das von St. Peter in Rom. Besonders beeindruckend ist die große Fassaden-Darstellung vom Sieg des Erzengels Michael über den Teufel.
Im November 1944 wurde die Kirche schwer beschädigt und das Tonnengewölbe stürzte ein. Der Wiederaufbau fand zwischen 1946 und 1948 statt, bei dem das Tonnengewölbe neu gemauert wurde.
Anfang der 70er-Jahre erfolgte die Fassadenrenovierung und Anfang der 80er-Jahre wurden die Stuckdekorationen wieder angebracht.
Heute prägt die Michaelskirche mit Ihrer Fassade die Münchner Fussgängerzone in neuem Glanz.
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