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Nationaltheater München
Das klassizistisches Opernhaus mit seiner imposanten Fassade und der prachtvollen Innenausstattung am Max-Joseph-Platz ist der Aufführungsort der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts. Aufgrund der schnell anwachsenden Münchner Bevölkerung wurden die damaligen Publikumshäuser zu klein und der Ruf nach einem neuen "Opernhaus für Alle" laut.
König Maximilian I. Joseph beauftragte 1810 seinen Architekten Karl Fischer das neue Königliche Hof- und Nationaltheater zu planen. Doch schon 7 Jahre nach Baubeginn stand der Bau aufgrund Problemen mit der Finanzierung still und 1817 vernichtete ein Brand auch noch einen Teil des Neubaus. Daher eröffnete das Opernhaus 1818 entgegen den monumentalen Plänen Fischers nur teilrealisiert. Ein weiterer Brand im Jahre 1823 zerstörte das Gebäude bis auf die Grundmauern. Doch die Stadt München finanzierte den Wiederaufbau und somit wurde 1825 wiedereröffnet.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude durch einen nächtlichen Fliegerbombenangriff erneut zerstört, so daß nur noch die Umfassungsmauern stehen blieben. Der Wiederaufbau nach dem Krieg fand zwischen 1958 - 1963 statt und man entschied sich gegen den kostengünstigeren Neubau für die teurere Rekonstruktion des alten Gebäudes.
Das Nationaltheater bietet heute auf 5 Rängen rund 2100 Besuchern Platz.
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